CVJM-Kindertagesheim Koppel e.V.

Alles was ich Kindern zeige, können sie nicht mehr selbst entdecken - Jean Piaget

Projekte

Projektarbeit findet im CVJM-Kindertagesheim häufig statt.

Besonders die Vorschulgruppe ist oft auf Erkundungen unterwegs.

Die Ergebnisse der Projekte werden im Haus ausgestellt und auch an dieser Stelle vorgestellt.

Manche Projekte dauern nur ein paar Tage, manche gehen über mehrere Wochen und enden zum Beispiel in einer Aufführung.

Manchmal sind es Honorarkräfte, die ein Projekt begleiten, manchmal wird das aktuelle Projekt von den Erzieherinnen und Erziehern in den Alltag eingebunden.

In jedem Fall sind die Projekte eine Bereicherung für alle Beteiligten.

Mosaikprojekt

Das Glück ist ein Mosaikbild, das aus lauter unscheinbaren kleinen Freuden zusammengesetzt ist (Daniel Spitzer)

Nachdem unsere Mauer im Garten in den letzten Wintern immer mehr Mosaike verloren hat, haben wir dieses Jahr nach den Sommerferien mit dem Verein BAUART eV. das Projekt Neugestaltung unserer Mauer ins Leben gerufen.

Zuerst haben wir mit den Kindern Ideen gesammelt und überlegt, wie die Mauer aussehen soll. Anhand der Vorstellungen der Kinder haben sie Skizzen erstellt und diese Vorlagen - Fische, Fantasiegestalten, Meerjungfrauen und Schätze - anschließend mit Mosaiken ausgelegt und zum Leben erweckt.

Seit Ende August leuchten und funkeln die fertigen Mosaike an unserer neuen Mauer, und wir alle sind glücklich, dass wir jetzt eine so schöne Mauer in unserem Garten haben.

Musik, Musik, Musik liegt in der Luft!

In der Woche vom 05.03. bis 09.03.2012 hatten wir Besuch von Matthias Klein, einem ausgebildeter Musikpädagogen und Rhythmiklehrer. Matthias ist für uns kein Unbekannter, haben doch einige KollegInnen schon bei ihm einen Gitarrenkurs belegt... Und so kamen wir auf die Idee, ihn mit seinem Herzblut für Musik und seinem Fachwissen zu uns in die Kita einzuladen.

Und: Er hat uns alle in dieser Woche glücklich gemacht! In allen Kindergruppen regte er die Kinder mit seiner mitreißenden und zugewandten Art zum Mitmachen, Mitsingen und Mittanzen an. Matthias begeisterte mit einem großen Repertoire an Frühlings- und Kinderliedern, es fuhr die Zimbel-Zappel-Eisenbahn, und es spielten die verschiedensten Musikinstrumente, die nicht in den Instrumentenschrank wollten, eine verrückte Rolle. Kein Tag verging, an dem nicht ein Kind oder eine KollegIn ein Lied vor sich hingeträllert hat....

Diese Woche hat nachhaltigen Eindruck hinterlassen: Bei den Kindern.. und bei uns Erwachsenen! Und die internen Fortbildungs-Stunden mit Matthias am Dienstag Abend und am Freitag Nachmittag, die wir Dank der Unterstützung unserer Eltern durchführen konnten, entpuppen sich im Nachhinein als wirklich gute Idee: Denn jetzt können wir die gewonnenen musikalischen Fachkenntnisse und Ideen Stück für Stück in unseren Kita-Alltag einfließen lassen.... und so liegt Musik auch weiterhin in unserer Kita in der Luft!

PS: Es ist nicht ausgeschlossen, dass es auch in den nächsten Frühjahrsferien durch unseren Flur hallt: Hurra, Matthias kommt wieder zu uns!

Lirum, larum, Löffelstiel

... alle Kinder essen gern und viel!

Unter diesem Motto haben die Vorschulkinder mit Anita & Nicole ein Kochstudio eröffnet. Ziel war es, die verschiedenen Lieblingsessen der Kinder zu leckeren Menus zusammenzustellen und mit den Kindern gemeinsam zu kochen. Die Zubereitung der 16 Gerichte konnte auf 4 Tage verteilt werden, weil die Kinder einige Lieblingsgerichte glücklicherweise doppelt gewünscht hatten.

Nach den Großeinkäufen ging es dann los: Die Kinder haben gewogen, gemessen, gezählt, geschnippelt, geknetet, gerührt, geraspelt, gekocht und gebacken, was das Zeug hält – und so ganz nebenbei erste mathematische Grunderfahrungen sammeln können! Was für ein Spaß! Aber wer hätte gedacht, dass Kartoffelschälen so anstrengend ist!

Das Kochen hat allen Kindern viel Spaß gemacht. Und sie haben dabei auch viel gelernt, z.B. dass Pfannkuchen wie Crêpes schmecken, wie man ein Schälmesser richtig hält und welche Abläufe beim Kochen wichtig sind. Selbst das Aufräumen und Abwaschen war für alle ganz selbstverständlich.

4 Tage lang haben die Kinder wahrlich geschlemmt: Die Himmlische Wolke von Rosa und die Pizza à la Papa waren nur zwei Renner von vielen. Nicht zu vergessen die heißgeliebten Pfannkuchen. Aber auch der Kartoffelbrei mit Bockwurst und Brokkoli à la Bruno hat allen richtig gut geschmeckt. Das Kartoffelgratin à la Rosa war nicht nur spannend in der Herstellung - Dank der Reibemaschine von Rosas Mama -, sondern auch super lecker!

Ein spannendes Projekt rund ums Feuer!

Die Kinder sind den Geheimnissen des Feuers auf die Spur gekommen ...

Unsere Erzieherin Lila Böttcher hat an einem Weiterbildungskurs Fachkraft für naturwissenschaftliche Frühförderung teilgenommen. Das dabei erworbene Wissen floss gleich in die Arbeit mit den Kindern ein.

Die Kinder sind beim Feuerprojekt den Geheimnissen des Feuers mit einfachen Versuchen auf die Spur gekommen und haben den sachgemäßen Umgang mit Feuer gelernt. Viele Fragen konnten beantwortet werden, z.B. Wie mache und lösche ich Feuer, was brennt alles und warum brennt eine Kerze unter Glas nicht weiter? Oder wie stellen wir Zeichenkohle selbst her?

Besonders aufregend war für die Kinder der Bau eines richtigen Feuerlöschers aus Essig und Backpulver. Auch das Entfachen einer Mischung aus Zunder aus Pompeselsamen, trockenem Gras, Brennnesseln und kleinen Stöckchen mit Hilfe einer Feuerratsche war großartig. Was für ein Feuer-Wunderwerk! Am Ende haben die Kinder im Feuerwehr- informationszentrum auch erlebt, wie gefährlich Feuer sein kann und wie schnell aus einer kleinen Kokelei im Kinderzimmer ein großer Brand entstehen kann. Die Kinder waren zutiefst beeindruckt!

Das Feuerprojekt hat allen Kindern sehr viel Spaß gemacht und nicht nur die Kinderhaben etwas gelernt! Auch wir Erwachsenen waren begeistert!

Komm, wir bauen eine Schallkanone !

Die Vorschulkinder forschten und experimentierten mit einer Biologin vom Wie?So! Kinderlabor.

Die Kinder fanden Antworten auf ihre Fragen, zum Beispeil: Was ist Luft und was kann Luft alles? Was passiert mit Zucker in heißem Tee? Kann ein Stück Holz schwimmen oder geht es unter? Warum schwimmt ein Boot? Und warum weiß die Seife, was Schmutz ist?

Die Kinder waren neugierig, ideenreich und probierten aus, ob das, was sie vermuteten, auch funktionierte. Mit Begeisterung und viel Spaß waren sie bei der Sache! Ihrem Staunen folgten fast immer Aha-Erlebnisse! Und auch wir Erwachsenen lernten immer noch dazu...

Damit die Kinder die Experimente auch zu Hause wiederholen konnten, gab es für jedes Vorschulkind Unterlagen mit Skizzen und Beschreibungen von den Stunden. Und wir ergänzten die Mappen mit Fotos vom Forschen.

Guten Morgen, liebe Zahlen !

Am Freitag, starteten die Vorschulkinder mit der Reise in das Zahlenland!

Zwei Erzieherinnen hatten an einer Fortbildung zur frühen mathematischen Bildung teilgenommen und wollten dieses Projekt in der Vorschulgruppe umsetzen. Mathematikprofessor Gerhard Preiß hat dieses Konzept entwickelt.

Prof. Dr. Preiß sagt dazu : "Ziel des von mir entwickelten Projektes Entdeckungen im Zahlenland ist es, Kindern zu einer breiten und nachhaltigen Grundlage für das Verständnis von Mathematik zu verhelfen. Es geht nicht darum, möglichst viel Wissen zu vermitteln oder möglichst perfekte Fähigkeiten einzuüben. Vielmehr soll eine Basis geschaffen werden, auf der sich die unterschiedlichen mathematischen Begabungen der Kinder entfalten können."

In diesem Sinne haben wir erste mathematische Grunderfahrungen spielerisch an die Kinder herantragen. Wir freuen uns auf die Reise.

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